#music creates water – Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Musik am Beispiel von Viva con Agua

Von rund 7 Milliarden Menschen, die heute auf der Erde leben, haben ca. 663 Mio. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2.382 Milliarden Menschen leben ohne sanitäre Einrichtungen. Nr. 6 der „SDG’s“ (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen adressiert dieses wichtige Thema mit Schwerpunkt auf „Sauberem Wasser und Sanitärversorgung“ (engl. „Clean Water & Sanitation“). Eines der Unterziele dieses SDG’s ist beispielsweise bis 2030 den allgemeinen und gerechten Zugang zu einwandfreiem und bezahlbarem Trinkwasser für alle erreichen.


Viva con Agua und setzt sich als ein Netzwerk von Menschen und Organisationen für den weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Versorgung ein. Die NGO verbindet die Themen Wasser, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Musik. Über die universelle Sprache der Musik verbindet sie MusikerInnen und KünstlerInnen überall auf der Welt:

Mittlerweile ist Viva con Agua auf über 150 großen Musikfestivals unterwegs und sammelt in Teams von freiwilligen SupporterInnen Pfandbecher als Spenden für Viva con Agua-Projekte. Immer wieder machen auch KünstlerInnen Ansagen bei ihren Konzerten oder lassen sich ausgefallene Aktionen einfallen, um den Verein zu unterstützen.

Unter dem Hashtag „#musiccreateswater“ wurden beispielsweise von Crews in verschiedenen Städten Wohnzimmerkonzerte veranstaltet und das „Wohnzimmer“ als Bühne für sauberes Trinkwasser umfunktioniert. Engagierte KünstlerInnen spielen unplugged Wohnzimmerkonzerte und generieren dabei Spenden für sauberes Trinkwasser. In Graz gab es vor ein paar Wochen erst ein „Sofakonzert“ im Schubertnest. Der Weltwassertag am 22. März wurde ebenfalls mit verschiedenen Konzerten in Österreich, Deutschland und der Schweiz gefeiert.

Auch andere kreative Aktionen, wie beispielsweise der Water Walk sollen Aufmerksamkeit für Themen wie Wasserversorgung, Sanitation & Hygiene („WASH“) schaffen, mit denen gleichzeitig Spenden für weltweite Wasserprojekte gesammelt werden.

Der Fokus der NGO liegt zudem darauf, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Ein Beispiel hierfür ist die enge Zusammenarbeit von Viva con Agua mit Schulen und Kitas: In Impulsvorträgen geben unsere SupporterInnen einen Überblick über die Arbeit von Viva con Agua, vermitteln Eindrücke und Hintergründe aus den Wasserprojekten, sensibilisieren für den eigenen Umgang mit der globalen Ressource Wasser und erarbeiten ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten für und mit den Schülern. Dies kann z.B. die Organisation eines „Run4Wash“- Spendenlaufs, genauso aber auch in der Form von Konzerten, Pfandaktionen, Filmabenden, Bastelaktionen und Sportturnieren stattfinden. Hierbei stehen vor allem Spaß und das Generieren von Spenden für Wasserprojekte im Vordergrund.

Mehr Infos unter: www.vivaconagua.org